{"id":616,"date":"2017-10-28T21:53:19","date_gmt":"2017-10-28T19:53:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zedtwitz.de\/?page_id=616"},"modified":"2017-10-28T21:53:19","modified_gmt":"2017-10-28T19:53:19","slug":"chronik","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.zedtwitz.de\/?page_id=616","title":{"rendered":"Chronik"},"content":{"rendered":"<h1>Aus der Zedtwitzer Ortsgeschichte<\/h1>\n<p><small>( Ein verk\u00fcrzter Abriss von Helmut Biedermann, 2004 )<\/small><\/p>\n<p>Die Zedtwitzer Ortsgeschichte ist in ihren Anf\u00e4ngen sehr eng mit der des vogtl\u00e4ndischen Adelsgeschlechtes gleichen Namens verbunden, welches diesen wahrscheinlich vom Ortsnamen abgeleitet hatte und \u00fcber Jahrhunderte hinweg f\u00fcr die Geschicke des Ortes mitverantwortlich war.<\/p>\n<h2>Die Herren \u201evon Zedtwitz auf Zedtwitz\u201c<\/h2>\n<p>Erstmals taucht der Name \u201ederer von Zedtwitz\u201c 1119 in einer Niederschrift anl\u00e4sslich des neunten Reichsturniers unter Ludolf von Sachsen zu G\u00f6ttingen auf, als ein Heinrich von Zedtwitz \u201ein die Schranken geritten ist und zwischen den S\u00e4ulen gehalten hat\u201c. Teilnehmer eines solchen Turniers durfte n\u00e4mlich nur sein, wer mindestens vier Vorfahren nachweisen konnte. In gleichem Zusammenhang wird 1235 Georg von Zedtwitz erw\u00e4hnt, der am vierzehnten Turnier zu W\u00fcrzburg teilgenommen hatte.<\/p>\n<p>Auf diese Ritterspiele ist auch die Entstehung der Adelswappen zur\u00fcckzuf\u00fchren. Nur der konnte teilnehmen, welcher berechtigt war, ein durch f\u00fcrstliche Gnade erworbenes, in Form und Farbgebung genau festgelegtes Wappen \u201eim Schilde\u201c zu f\u00fchren. Dass die Herrschaften auf Zedtwitz und Feilitzsch \u00fcber Jahrhunderte das gleiche Wappen f\u00fchrten, bezeugt ein Dokument aus dem Jahr 1481, in dem ein Ritter Konrad von Zedtwitz zu Neidtberg und ein Ulrich von Zedtwitz zum Liebenstein bezeugen, dass beide zur besseren Unterscheidung beim Turnier \u201enach etliche hundert Jahren aus eigener Bewegung\u201c die Helmzier \u00fcber dem Wappen dergestalt ge\u00e4ndert h\u00e4tten, dass sie nunmehr statt der zwei Adlerfl\u00fcgel, welche die von Feilitzsch beibehielten,  zwei H\u00f6rner in der Krone f\u00fchren w\u00fcrden.<\/p>\n<p>In einer heimischen Urkunde wird erstmals der Name Zedtwitz erw\u00e4hnt, als am 13. Oktober 1288 Berthold von Zedtwitz f\u00fcr die V\u00f6gte von Weida den sogenannten Weglosvertrag unterschrieb, in dem sich der Landadel im Zusammenhang mit der Befestigung der Stadt Hof bereiterkl\u00e4rte, umzugswillige Lehensleute, die dringend in der jungen Stadt gebraucht wurden, \u201egutwillig ziehen zu lassen\u201c \u2013 sie zu \u201everweglosen\u201c. Diese Neub\u00fcrger bekamen in der Stadt gegen eine geringe Geb\u00fchr Grund und Boden, \u00fcber den sie dann frei verf\u00fcgen konnten. <\/p>\n<p>Die Nachkommen \u201ederer von Zedtwitz zu Zedtwitz\u201c gr\u00fcndeten oder erwarben immer neue Besitzungen, sodass man um das Jahr 1390 im Amt Hof bereits vierzehn Herrschaftssitze gleichen Namens z\u00e4hlte. So bestanden neben dem Stammhaus in Zedtwitz noch Seitenlinien in Schollenreuth, Hohendorf, Tiefendorf, Isaar, T\u00f6pen, Joditz, Epplas, Martinlamitz, Oberhammer bei Naila, Mi\u00dflareuth, Blosenberg, Gebersreuth und Liebenstein. <\/p>\n<p>Aber erst mit dem Sohn des Berthold, Konrad von Zedtwitz, begann der Aufstieg und die Bl\u00fctezeit des Zedtwitzer Adelsgeschlechtes. Zahlreiche Urkunden und Dokumente best\u00e4tigen die einflussreiche Stellung desselben bei den V\u00f6gten von Weida, wo er immer wieder als Zeuge und Mitsiegler von Vertr\u00e4gen, Verkaufsurkunden und \u00c4mterverleihungen fungierte. Noch bezeichnender f\u00fcr das hohe Ansehen und die Vorrangstellung, die wohl einem Ministerialbeamten entsprach, waren die zahlreichen Titel und Beinamen, die von \u201eCunrado de Zcedewicz militi nostro\u201c (\u201eunser Ritter\u201c), 1304, bis \u201eCunradus dictus dives de Czedawitz\u201c (\u201eder Reiche genannt\u201c), 1341, reichten und die weiten Beziehungen, ritterlichen Tugenden und den gro\u00dfen Besitzstand unterstrichen.<\/p>\n<p>Weitaus bedeutender f\u00fcr die Zukunft der Stadt Hof und seines Umlandes wurde der Verkauf \u201edes Regnitzlandes\u201c durch die V\u00f6gte von Weida, Heinrich \u201edem Ritter\u201c und seinem Bruder Heinrich \u201edem roten Vogt\u201c, an den Burggrafen Friedrich von N\u00fcrnberg am 1. Juni 1373. Mit der Unterzeichnung der Verkaufsurkunde, an der ein Hans von Zedtwitz, \u201egesessen zu Zedtwitz\u201c, als Zeuge teilnahm, ging die fast zweihundertj\u00e4hrige Herrschaft der V\u00f6gte \u00fcber die Stadt und das Regnitzland zu Ende.<\/p>\n<p>Zedtwitz bestand um das Jahr 1390, nach einem Eintrag in der \u201eHofer Landbeschreibung\u201c, die \u201eder Hauptmann zum Hoffe\u201c im Auftrag seiner neuen Herrschaft, dem Burggrafen zu N\u00fcrnberg, durchzuf\u00fchren hatte, aus einem Rittersitz samt Vorwerk und zehn H\u00f6fen. Erw\u00e4hnung fand auch ein \u201eWasserschloss\u201c, mit dem wahrscheinlich die Befestigung der Insel gemeint war. Nach Aussage eines sp\u00e4ter geschriebenen Lehensbriefes standen aber auf der Insel zu keiner Zeit eine Burg oder gar ein Schloss, sondern es handelte sich um \u201eeinen durch eine Mauer mit Tort\u00fcrmchen und dem umlaufenden Wassergraben gesicherten Landsitz\u201c, dessen Innenhof mit Obstb\u00e4umen bepflanzt war. Erst Mitte des 19. Jahrhunderts trug man die letzten Reste dieser ehemaligen Befestigung ab, die zuletzt nur noch als Schafstall gedient hatte.<\/p>\n<p>Die Zeit der Herren von Zedtwitz auf Zedtwitz ging nun rasch ihrem Ende entgegen. Immer mehr Einfluss gewann das Hofer St. Klara-Kloster, das gegen Ende des 14. Jahrhunderts durch Schenkungen mehrere H\u00f6fe und schlie\u00dflich \u201edas Vorwerk selbst samt Vorhof und alles was dazu geh\u00f6rig\u201c besa\u00df. Am 29. Juni 1490 hatte  Jan von Zedtwitz den Zehnten von drei G\u00fctern zugunsten des Franziskanerklosters verkauft und 1501 demselben schlie\u00dflich das gesamte Lehen \u201e\u00fcber den Zehnten seiner G\u00fcter in Zedtwitz\u201c vermacht. Die \u201evon Zedtwitz\u201c siedelten nun nach Neuberg bei Asch \u00fcber, wo sie in einer Zeit wechselvoller Geschichte bis zur Vertreibung im Jahre 1945 die Verwaltung und das Geschick des \u201eAscher Zipfels\u201c mitbestimmten.<\/p>\n<h2>Die Herren \u201evon Feilitzsch auf Zedtwitz\u201c<\/h2>\n<p>1502 wird im Hofer Landbuch erstmals ein Otto von Feilitzsch als Inhaber der Wasserburg, des Rittergutes und f\u00fcnf weiterer G\u00fcter genannt. Das St. Klara-Kloster besa\u00df drei G\u00fcter, zwei H\u00f6fe geh\u00f6rten Jobst von Feilitzsch und die restlichen f\u00fcnf (von insgesamt 15) hatten je einen anderen Grundherren. <\/p>\n<p>Die Nachkommen des Jobst von Feilitzsch, der 1514 auf einem seiner H\u00f6fe eine eigene Linie \u201ederer von Feilitzsch auf Zedtwitz\u201c begr\u00fcndete, waren noch im Jahre 1645 in Zedtwitz sesshaft. Dagegen verkaufte der Gro\u00dfneffe des Otto von Feilitzsch, Abraham, am 07. Dezember 1577 das Rittergut mitsamt den dazugeh\u00f6rigen Besitzungen an Karl von Ende auf Fuchsstein, Reichsst\u00e4tt und Tobitschen, dessen Erben das im Drei\u00dfigj\u00e4hrigen Krieg verarmte Gut an Wolf Christoph von Reitzenstein am 18. Januar 1638 weiterver\u00e4u\u00dferten. Dieser aber verkaufte es noch im gleichen Jahr an den Obristen Peter Reuschel, dessen Nachkomme geadelt wurde und sich nun \u201eBaron Peter Oswald des R\u00fcschelle alias L\u00f6wenkron\u201c nannte. In seinem Besitz blieb das Gut bis zum Jahre 1717. <\/p>\n<h2>Das Zedtwitzer Schloss und seine Besitzer seit 1717<\/h2>\n<p>Neuer Herr des Rittergutes wurde nun der \u201eGeheime Rat und Erbtruchsess\u201c Erdmann Freiherr von Stein. Er war Erbtruchsess des Burggrafentums zu N\u00fcrnberg, hatte in Stra\u00dfburg und Turin die Rechtswissenschaften studiert, war durch Frankreich, Italien und Holland gereist und ist 1683 in Bayreuth Hofrat geworden.  Wegen seines Ansehens hatte man ihn 1693 zum Ritter des Johanniterordens geschlagen und wenig sp\u00e4ter zum Landeshauptmann von Hof ernannt. 1701 berief ihn der Preu\u00dfenk\u00f6nig Friedrich I. zum Gesandten und lie\u00df ihn 1717 in seinem Namen auch zur Huldigung des Kaisers nach Wien reisen. Anschlie\u00dfend wurde er Hofmarschall in Sachsen. Er war auch ein Dichter, wurde aber erst durch eine Rede vor Kaiser Karl VI. ber\u00fchmt, die er anl\u00e4sslich des Empfangs der Reichslehen f\u00fcr Markgraf  Georg Wilhelm halten durfte.<\/p>\n<p>Diese nun wirklich h\u00f6chst angesehene Pers\u00f6nlichkeit war es, die 1720 in Zedtwitz an Stelle des Vorwerks einen pr\u00e4chtigen Barockbau errichten und rund um den Schlosspark kunstvolle G\u00e4rten im Stile der Zeit anlegen lie\u00df.<br \/>\n Seine zweite Tochter, Eleonore Magdalena, heiratete 1718 Otto Wilke Freiherrn von Bodenhau\u00dfen, der Schloss und Gut seinem Schwiegervater abkaufte und bis zu seinem Tode auch hier lebte. Charlotte Wilhelmine, beider Tochter, heiratete Erich Christoph von Plotho, einen Sohn des nachmaligen preu\u00dfischen Justizministers Ludwig Otto von Plotho. Schon 1734 wurde er Legationsrat des Preu\u00dfenk\u00f6nigs Friedrich I., des \u201eSoldatenk\u00f6nigs\u201c, und in dieser Eigenschaft zur Bearbeitung von Reichssachen in die Gesandtschaft nach Regensburg beordert. 1742 berief man den damals 32j\u00e4hrigen als Regierungspr\u00e4sident nach Magdeburg. Aus \u201eSorge um seine G\u00fcter in Arnstein (Hessen) und Zedtwitz\u201c bat er sechs Jahre sp\u00e4ter um seine Entlassung, musste aber 1754, wiederum im Auftrag des preu\u00dfischen K\u00f6nigs, den Gesandtschaftsposten in Regensburg \u00fcbernehmen. Dort wurde er vom Deutschen Reichstag zum \u201eWirklichen Geheimen Etats- und Kriegsminister\u201c ernannt, verlor aber im Verlaufe des Siebenj\u00e4hrigen Krieges durch eigenwillige diplomatische Aktivit\u00e4ten das Vertrauen des Preu\u00dfenk\u00f6nigs Friedrichs des Gro\u00dfen, der ihm nach Beendigung des Krieges schlie\u00dflich sein gesamtes Verm\u00f6gen entzog. Er behielt zwar noch das Wohnrecht im Schloss Zedtwitz bis zu seinem Tode am 10. Januar 1778, war aber nicht mehr Eigent\u00fcmer desselben.<\/p>\n<p>Einer seiner Enkel, Camillo von Beulwitz, kam schlie\u00dflich (um 1839) in den Besitz der G\u00fcter in Isaar, Joditz und Zedtwitz. Als jedoch, infolge der 1848er Revolution, auch die Bauern in Zedtwitz ihre b\u00e4uerlichen Grundrechte wieder zugesprochen bekamen, verkaufte Camillo 1851 alle seine Besitzungen. Das Schloss erwarb ein Kaufmann aus Sachsen, namens Ludwig, das Rittergut pachtete Peter Hick.<\/p>\n<p>Nach einem Brand im Jahre 1913, dem Stallungen, Scheunen und das Dach des Schloss-Nordfl\u00fcgels zum Opfer fielen, lie\u00df der damalige Eigent\u00fcmer, Viktor Sprunner von Merz, neben den Wirtschaftsgeb\u00e4uden an der Stelle einer fr\u00fcheren Durchfahrt noch einen massiven quadratischen Turm errichten und gleichzeitig den Nordfl\u00fcgel zum Wohngeb\u00e4ude ausbauen. 1934 wurde zum letzten Male der geschlossene Besitz an Willi Hallbauer, einem Fabrikbesitzer aus Plauen, weiterver\u00e4u\u00dfert.<\/p>\n<p>Das Dritte Reich und der Zweite Weltkrieg sollten ebenfalls f\u00fcr das Zedtwitzer Schloss nicht ohne Folgen bleiben: Eine Sprenggranate amerikanischer Panzer hatte beim Einmarsch der Alliierten Truppen den S\u00fcdfl\u00fcgel getroffen und den bis dahin noch gut erhaltenen Spiegelsaal verw\u00fcstet. Hallbauer verkaufte schlie\u00dflich Schloss und Gut 1953, nachdem er kurzzeitig eine Metallwarenfabrik in den ehemals hochherrschaftlichen R\u00e4umen eingerichtet hatte, an die Bayerische Landessiedlungsgesellschaft. W\u00e4hrend zuerst die Insel von der Gemeinde erworben und sp\u00e4ter der s\u00fcdliche Fl\u00fcgel des Barockschlosses \u2013 gegen das Votum einer B\u00fcrgerversammlung \u2013 angekauft und zu Wohnungen umgebaut wurde, kamen Grund und Boden des Rittergutes in den Besitz von f\u00fcnf zugezogenen b\u00e4uerlichen Familien.<br \/>\nNach der Neugliederung der Gemeinden im Rahmen der Gebietsreform verkaufte schlie\u00dflich die auslaufende Selbstverwaltung das Zedtwitzer Schloss und das Schulgeb\u00e4ude an die Firma Hans Viessmann, welche den S\u00fcdfl\u00fcgel des Schlosskomplexes zu einem G\u00e4stehaus mit Hotelgastst\u00e4tte und das Schulhaus zu einem Informationszentrum f\u00fcr W\u00e4rme- und Isolationstechniker umbaute. Hans Viessmann wiederum verkaufte im Jahr 2000 Schloss und Info-Zentrum an den Baron Heinrich von Feilitzsch, der beide Geb\u00e4ude in ein Pflegeheim f\u00fcr psychisch Kranke umwandelte.<\/p>\n<h2>Zedtwitz seit Ende des Zweiten Weltkrieges<\/h2>\n<p>Nachdem die Wirren des Umbruchs als Folge des Zweiten Weltkriegs unter gro\u00dfen Opfern und Einschr\u00e4nkungen durch die Zedtwitzer Einwohnerschaft \u00fcberstanden waren, begann man im Rahmen einer Neugliederung der Ortschaft 1963 mit dem Bau einer neuen Volksschule. Um Platz f\u00fcr den erweiterten Pausenhof zu bekommen, wurde ein Teil des historischen Inselgrabens \u2013 gegen den Willen des Amtes f\u00fcr Denkmalschutz &#8211; mit Bauaushub verf\u00fcllt. <\/p>\n<p>Der langgehegte Wunsch der \u00fcberwiegend evangelisch-lutherischen Gemeindeglieder nach einem eigenen Gotteshaus wurde 1958 erf\u00fcllt, als man n\u00e4mlich nach mehr als einj\u00e4hriger Bauzeit die Friedenskirche in einem Teilgrundst\u00fcck des ehemaligen Schlossparks einweihen konnte. <\/p>\n<p>Um auch den Zedtwitzer Schulkindern eine zeitgerechte Ausbildung zu vermitteln, entschloss man sich 1967, zusammen mit den Gemeinden T\u00f6pen und Isaar, einen Schulverband zu gr\u00fcnden, mit dem Ziel, aus der zweiklassigen Volksschule eine f\u00fcnfklassige werden zu lassen. 1973 wurde auch dieser Schulverband wieder aufgel\u00f6st und die schulpflichtigen Kinder in den Schulverband \u201eBayerisches Vogtland\u201c in Feilitzsch eingegliedert, der dann am 16. September 1977 die neue Verbandshauptschule einweihen konnte.<\/p>\n<p>Besonders einschneidend wirkte sich auf Zedtwitz das Gesetz zur Gemeindegebietsreform aus, welches von allen Gemeinden unter tausend Einwohnern verlangte, sich einer gr\u00f6\u00dferen Verwaltungseinheit anzuschlie\u00dfen. Dementsprechend wurde Zedtwitz am 01. Mai 1978 in die Gemeinde Feilitzsch eingegliedert und wird seitdem nur noch als \u201eOrtsteil\u201c ( OT ) in deren Akten gef\u00fchrt. Standesamt und kommunale Verwaltung befinden sich seit 1983 im neuerrichteten Feilitzscher Rathaus.<\/p>\n<p>Nach dem Fall der innerdeutschen Mauer im Jahr 1990 erlebte Zedtwitz eine drastische Zunahme des Autoverkehrs, unter dessen Abgasen und L\u00e4rmbel\u00e4stigungen insbesondere die Anwohner der Durchgangsstra\u00dfe B-2 zu leiden hatten. Wenn sich viele Zedtwitzer Einwohner vom Ausbau der Autobahn Plauen \u2013 Hof (Ost) \u2013 Selb ( A92 ) auch eine sp\u00fcrbare Entlastung, vor allem durch den Schwerlastverkehr, erhofften, so erwartete man in den ersten Monaten des Jahres 2004 den lange versprochenen Baubeginn f\u00fcr die westlich der Ortschaft geplante Umgehungsstra\u00dfe. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aus der Zedtwitzer Ortsgeschichte ( Ein verk\u00fcrzter Abriss von Helmut Biedermann, 2004 ) Die Zedtwitzer Ortsgeschichte ist in ihren Anf\u00e4ngen sehr eng mit der des vogtl\u00e4ndischen Adelsgeschlechtes gleichen Namens verbunden, welches diesen wahrscheinlich vom Ortsnamen abgeleitet hatte und \u00fcber Jahrhunderte hinweg f\u00fcr die Geschicke des Ortes mitverantwortlich war. 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